Sommerende

Sommerende

Der Sommer. War kurz. Heiß, heftig, unvermittelt. Das Ende.
Es ist doch erst August, denkst du. Wie kann es sein, dass der Sommer schon vorbei ist?
Hattest dich gerade erst an ihn gewöhnt, als er so ungestüm und unerwartet über dich kam. Dich umgerissen hat mit seiner Hitze und dich nachts nicht schlafen ließ. Dich mit heißem Kopf durch den Tag schickte, nachts gab es auch keinerlei Abkühlung, denn ständig klopfte er an. Besonders nachts.  Bis du schlaflos nach draußen gingst, die Sterne ansahst und dich fragtest, ob der Sommer die gleichen Sterne sieht wie du. Oder gar keine. Und wie das überhaupt wäre mit dem Sommer, wenn er länger andauern würde. Jahre. Jahrzehnte vielleicht. Könnte man das überhaupt aushalten. Vermutlich eher nicht. Die Hitze würde einen versengen. Oder?
So heftig wie er begann, war auch das Ende. Kälteeinbruch. Temperatursturz. Während du dir noch die Mückenstiche kratzt, die du dir beim Spazieren im endlosen Sonnenschein eingefangen hast, ist er längst weitergezogen. Groß verabschiedet hat er sich nicht. Warum sollte er das auch. Es ist seine Natur, dass er über einen kommt, einen atemlos-hitzig-schwindelig macht und dann wieder geht.
Jetzt ist Herbst. Verdammter Scheißherbst. Der Regen schlägt an die Fenster, vor deinem geistigen Auge siehst du fallende Blätter, aufgetürmte Laubhaufen, Nüsse im Gras. Man würde keinen Hund vor die Tür jagen bei dem Wetter. Du trinkst Salbeitee gegen die Halsschmerzen, trägst zwei Pullis übereinander und die Stiche haben Narben hinterlassen. Der Herbstregen kühlt sanft dein Gesicht und vielleicht ist der Herbst doch gar nicht so schlecht. Du erinnerst dich an den Duft des warmen Sommerwindes. Nach frischgebackenem Brot, dem Meer, nach verrückten Träumen und durchgeschwitzten Bettlaken, nach exotischen Blumen, deren Namen du nicht kennst, nach dem Unmöglichen. Der Sommerwind, der dich liebkost und gestreichelt hat. Die Herbstluft dagegen. Frisch und klar, irgendwie vernünftig. Überhaupt ist der September dein Lieblingsmonat, wegen des besonderen Lichts. Und nicht der Juli. Es war noch nie der Juli, fällt dir ein.
Es werden andere Sommer kommen, gewiss. Auch wenn keiner so sein wird wie dieser. Zum Glück, noch so ein Sommer hält kein Mensch aus. Den nächsten wirst du im kühlen Keller verbringen, die Jalousien schon im Mai herunterlassen und erst im September wieder öffnen.

Wie man einen Roman schreibt

Wie man einen Roman schreibt

„Und darum habe ich beschlossen, einen weiteren Roman zu schreiben.“
„Ach, jetzt doch?“, fragt MacGyver. „Ich dachte, du hättest die Nase voll?!“
„Nö, wieso, war doch ein voller Erfolg.“ Ich schiele auf meinen Amazon-Verkaufsrang von 73.789.554.221.
„Okay, dann viel Spaß.“ MacGyver reißt die Tür vom Arbeitszimmer auf und deutet auf die karge Landschaft, die sich dahinter auftut.
„Aber das sieht ja beinahe aus wie …“
„Das Tal des Todes, exakt. Und hier, bitte.“ Er zerschlägt ein paar Flaschen an der Stuhlkante und streut die Splitter auf den Boden. „Ach ja, und bevor ich es vergesse: Schuhe aus.“
„Barfuß über Glasscherben durch das Tal des Todes? Bei sechzig Grad im Schatten?“
„Klar. Du wolltest doch einen Roman schreiben, oder? Ach, sorry, ich hatte die Windmaschine vergessen.“ MacGyver schaltet eine riesige Turbine ein. Ein stürmischer Wind reißt mir fast die Haare vom Kopf.  „Tschüss, wir sehen uns dann, wenn der Roman fertig ist.“
„Äh, eigentlich … vielleicht überlege ich mir das noch mal …“
„Handy her. Anstatt dessen bekommst du diesen Sprachcomputer.“
„Was kann der?“
„Nichts.“  Er lacht schallend. „Nein, er übersetzt das Geschriebene. Du schreibst zum Beispiel eine hinreißende Liebesszene mit zwei attraktiven Menschen und er verwandelt das in ein Gespräch von zwei Frikadellen in der Wursttheke.“
„Aber ich will das nicht. Nimm das Ding weg!“
Er steckt es mir in die Tasche. „Nur so funktioniert es aber! Egal, was du schreibst, der Leser liest es anders. Immer.“
„Und wenn ich heißen Sex beschreibe?“
„In der Leserwahrnehmung sprüht die Metzgersfrau Ketchup auf die Frikadellen.“
„Eine tragische Szene?“
„Die Metzgersfrau macht ein Brötchen mit Zwiebelmett.“
„Etwas Humorvolles?“
„Sie lässt einen Wiener in der Mikrowelle platzen.“
„Etwas Dramatisches?“
„Der Hackbraten ist alle.“
„Aber … aber … Und das ist immer so?“
„So will es das Gesetz.“ MacGyver zuckt die Schultern. „Aber los jetzt, du wolltest schreiben, dann schreib auch.“ Er öffnet die Tür zum Tal des Todes und schiebt mich über die Schwelle.
Sofort kreisen die Geier über mir.
Die Tür öffnet sich wieder.
„Sorry, vergessen.“ MacGyver hängt mir einen riesigen Sack um den Hals.
„Reiseproviant? Oh, danke, echt nett von …“
„Nein, das sind die Klapperschlangen. Ohne die funktioniert es nicht.“ Er lächelt weise. Dann knallt er die Tür wieder zu. „Es wird bald dunkel, Liv. Hatte ich eigentlich die Kojoten erwähnt?“
„Nein.“
„Also: Kojoten. Wild, blutrünstig, ausgehungert. Tausende. Und jetzt, Liv: lauf!“

Schreibblockaden leicht gemacht

Schreibblockaden leicht gemacht

Untertitel: Wie man sich in eine Schreibblockade hineinmanövriert – und wieder heraus

Okay, beginnen wir mit dem Status Quo. Man schreibt. So fröhlich vor sich hin. Denkt sich nix dabei (hihi). Hat Spaß. Pfeift ein Liedchen. Schwelgt in Zukunftsvisionen „Hach, einmal auf dem Büchertisch bei Thalia liegen, also mein Buch, nicht ich“ und dann … Musik aus einem Film über ein sehr großes, sehr weißes Tier!

… fängt man an zu denken!

Wie finden das andere? Liest das überhaupt einer? Verkauft sich das? An wen? Wie heißt meine Zielgruppe, wo steckt sie und tragen die alle Jogginghosen? Warum tue ich das eigentlich? Bin ich bescheuert? Ich sollte besser Topflappen häkeln. Oder Klorollenbezüge! Ich bekämpfe die aufsteigende Panik mit einer Übersprungshandlung: Schnell zu Facebook! Verdammt, da hat schon wieder jemand einen Bestseller geschrieben. Und ich bin es nicht. Millionen neue Cover strömen auf mich ein, Milliarden neue Gruppen, Trilliarden neue Romane, alle hochgelobt, mit Lorbeeren bekränzt, alle schöner, besser, länger, größer, dicker, milliardöser, mit mehr Bildern, erfolgreicher als meiner. Facebook zu, schweißüberströmt.

„Ich glaub, ich brauch ’n Snickers.“

„Schon wieder?“ MacGyver* ist unbemerkt an meinen Schreibtisch getreten und reicht mir ein Snickers. „Dein fünfzehntes für heute. Hier, schau. Dein Snickersverbrauch. Exorbitant.“ Er hält mir eine Tabelle mit sehr hohen Balken vor die Nase.

„Ex… was? Muss ich mir merken. Für mein neues Buch, das eine Kreuzung aus Harry Potter, Kalendergirl, Fifty Shades of Grey und Der Name der Rose werden soll. Ein bisschen Trainspotting, Bonanza und Murakami muss auch rein. Und ein Ring, um den sich alle streiten. Natürlich haufenweise Sex, denn sex sells. Und tonnenweise romantische Gefühle. Eine Figur wie Yoda – unbedingt. Roboter wären auch nicht schlecht. Ich erfinde ein neues Genre und dann …“ Ich breche ab und starre auf mein leeres Manuskript. Seit Tagen schon leer. Der Cursor blinkt höhnisch.

„Erleidest du gerade eine Schreibblockade?“ MacGyver mustert mich.

„Äh, nein.“

„Gott sei Dank.“ Er macht Anstalten, das Zimmer zu verlassen. „Eine Schreibblockade existiert nicht. Alles nur eine blöde Ausrede, wenn man sich vor dem Schreiben drücken will.** Aber ich kenne einen Haufen Leute, die darüber verrückt geworden sind. Hemingway.  Don Corleone. Lothar Matthäus.“***

„Aha. Und falls sie einen erwischen würde, nur mal als kleines gedankliches Experiment, nicht, dass mich das betreffen würde, was sollte man dann am besten tun?“

„Dann würde ich dir Folgendes sagen:

  1. Schau nicht auf die Anderen. Schau auf dich.
  2. Nicht zu viel auf einmal. „Bird by Bird.“****
  3. Triff Entscheidungen.
  4. Plane. Vom Großen zum Kleinen.
  5. Sei du selbst. Die Anderen gibt’s alle schon.
  6.  Wenn’s mal wieder gar nicht läuft, iss etwas Gesundes: Nutella zum Beispiel. Wusstest du, dass Nutella zu 95 Prozent aus Rosenkohl besteht?!
  7. Schreib den verdammten Roman!“

 


Fußnoten und Erläuterungen:

*MacGyver ist mein persönlicher Writing Buddy und Schreibassistent.

**Nora Roberts, danke dafür. Naja, eher nicht.

***Wenn ich an Lothar Matthäus denke, kommt mir alles nur halb so schlimm vor, weiß auch nicht, warum.

****Anne Lamott: Bird by Bird. Some Instructions on Writing and Life.

Zu nett zum Schreiben?

Zu nett zum Schreiben?

Hatte ich vor wenigen Tagen noch ein ansehnliches, fast fertiges Manuskript zur Hand, verwandelte es sich innerhalb weniger Minuten in: Matsch.

Schuld daran war kein Geringerer als: ich.

Und das kam so: Der Plan lautete, irgendeine ziemlich wichtige Figur gleich zu Beginn sang- und klanglos abzumurksen und sie, wenn überhaupt, nur sporadisch als ziemlich netten und großmütigen Geist auftreten zu lassen. Aber so, dass der Leser es nicht merkt. Die Figur geistert nur so herum, aber der treue – hihi – Leser hält sie für echt, und wenn dann herauskommt, der X ist tot!, dann schnappt der Leser TOTAL über mit Heulen, Zähneklappern, Rosenkränze beten, Haare raufen, mich wahlweise in seinem Testament als Universalerben einsetzen oder mir die Lichter ausblasen wollen und ähnlichen Übersprungshandlungen. Ich rieb mir schon die Hände …

Aber dann kam mir etwas total Blödsinniges dazwischen: mein Gewissen.

Ich so: „Der X ist ja tot! Aber so richtig! Das kannste doch nicht machen! Mein Gott, ist das traurig! Das geht doch alles niiiiiiiiiicht.“ Jammern, Heulen, Zähneklappern – also schrieb ich das Zeug um.

Und siehe da: Matsch. At its best. Oder wie Shakespeare es nennen würde: „Matsch ado about nothing.“ (Guter Titel, oder?!) Denn jetzt geistert X als Figur wirklich überall herum, stiftet Unruhe, baggert die Heldin an, sorgt für drei Millionen extra Szenen, diverse Verwirrungen, zahlreiche Nebenstränge, macht die Pferde scheu (obwohl keine vorkommen) und mich auch.

Puh! Und das alles nur, weil ich zu nett war!

Ein Tag im Leben eines Selfpublishers

Ein Tag im Leben eines Selfpublishers

8.30: Morgens um halb neun ist die Welt noch in Ordnung, denn es ist ein freier Tag, so wie jeder Tag für einen Selfpublisher, im Folgenden Pubsi genannt. Nee, das klingt seltsam: Selfie. Da er mal wieder einen Bestseller geträumt hat, fühlt sich der Selfie granatenstark und superkreativ und setzt sich beschwingt an seinen Laptop.

8.32: Mit einem Aufschrei bricht der Selfie über seinem Kindle-Account zusammen: NULL verkaufte eBooks und das seit gefühlten drei Milliarden Tagen. Ja, es sind zwar nur sieben Tage, aber echt mal jetzt! Sieben Tage ohne Verkauf? Ja, sind diese Nichtkäufer denn alle total ahnungs-, geschmacks – und/ oder geldlos?

8.34: Mit betriebswirtschaftlichem Background ausgestattet (1 Seminar an der Uni zwar nicht belegt, aber der Freund eines Freundes ging mal am Seminarraum vorbei), erkennt der Selfie sofort: der Umsatzeinbruch liegt am geänderten Titel. Hieß das eBook vorher noch „Cyberwilli und seine geilen, nackten Hostessen“, wurde  dies aus Rücksicht auf die Mutter des Selfies in „Willi kommt selten allein“ geändert. Und darunter kann sich niemand etwas vorstellen. Nirgends.

8.35: Der Selfie trifft sich zu einer Facebook-Message-Krisensitzung mit seinem engsten Freund: „Der Titel ist schuld! Ich hätte ihn nie ändern sollen!“ „Ändere ihn halt zurück. Merkt eh keiner.“ „Was??? Ich mache mich doch total lächerlich!“ „Nö. Dafür müsste dich ja jemand kennen. Dich kennt aber keiner.“ „Nein, ich ändere den jetzt nicht mehr. Aus Trotz!“ „OK.“

9.48: Nach Abklappern sämtlicher eBook-Rankings aller facebook-Freunde wird dem Selfie klar: Nur er allein hat null eBooks verkauft. Die anderen verkaufen ihre eBooks alle wie geschnitten Brot. Voller Selbstmitleid schüttet der Selfie mehrere Kannen Kaffee in sich hinein, um danach unter Herzrasen zu leiden. Danach stopft er sich mit zwei Toastbroten von Aldi, einem Pack Butter, drei Gläsern Marmelade und einem halben Glas Nutella voll und bricht damit alle Ernährungsgrundsätze „Kein Zucker, kein Brot, kein Nutella!“ für 2017. Und das am zweiten Tag.

12:13: Zitternd vor Zucker hat der Selfie in einer wagemutigen Aktion zum ersten Mal Werbung in einer Gruppe verbreitet: „Kauft mein Buch, ist echt toll. Gibts jetzt auch gedruckt. Naja, nur wer will. Und wer Geld übrig hat. Aber muss nicht sein. So toll ist es auch wieder nicht. Also lasst es. Kauft es besser nicht. Ist eh doof das Ding. Ehrlich gesagt, ich hasse es.“

14:23: Nach einem langen Spaziergang fühlt sich der Selfie wieder etwas besser, macht sich zu Facebook auf, wo ihm ein Freund schonungslos mitteilt: „Dein Blick ins Print-Buch ist ja total verschwommen!“ Schockschwerenot! Sofort schreibt der Selfie hunderte Emails an den Support, die alle ignoriert werden. So wie immer. Darum droht der Selfie mit Löschung seines Accounts und loadet danach sofort eine neue, verbesserte, schönere und tollere Version seines Print-PDFs hoch. Aber so was von!

15:18: Von seinem Amazon-Ranking, Platz 3.988.786.358.123.123.338, eine Zahl, die man nicht einmal aussprechen kann, total deprimiert, beschließt der Selfie mit sofortiger Wirkung NIE mehr zu schreiben, kein einziges Wort mehr, und gerade, als er seinen Kugelschreiber aus dem Fenster werfen will, sieht er: Er wurde retweetet. Jemand fordert jemand anderen auf, das Buch des Selfie zu kaufen! Juhu! Rettung naht! Der Selfie jubelt! Bald schon wird jemand das Buch kaufen! Juhu! Und es nicht einmal seine Mutter!

15:18 und zehn Sekunden: Amazon teil dem Selfie schnöde mit: „Printausgabe nicht verfügbar. Wegen Upload PDF.“ Der Selfie erleidet einen Nervenzusammenbruch. Da war sie, seine schriftstellerische Karriere, für zehn Sekunden erschien sie in greifbarer Nähe, nur um dann einen Fingerbreit an ihm vorbeizurauschen. Aus, aus, das Spiel ist aus!

17:38 bis 20:26: Immer mehr Twitterer und Facebooker teilen den Werbelink des Selfies. „Hey Leute, kauft das Buch. Hat zwar nen komischen Titel, aber ist echt lustig. Naja, eurer Mutter solltet ihr es besser nicht zu lesen geben. Euren Frauen/ Männern auch nicht. Aber sonst… beinahe jedem.“

Ab 20:26 nonstop: Der Selfie klickt im Sekundentakt die Amazon-Seite an. „Nicht verfügbar!“, schreit sie ihn an. Vielleicht lacht sie auch höhnisch?!

21:00: „Ja, wo ist denn dieses Scheiß-Buch?“, fragen sie den Selfie auf Twitter und auf Facebook. „Willst du uns verarschen, oder was?“ „Es ist ausverkauft“, versucht der Selfie einen Scherz, der ihm beinahe 27 ausgeschlagene Zähne einbringt. Der Selfie schleicht sich offline. Und stellt auch den Messenger aus. Twitter sowieso.

24.00: Atemlos fällt der Selfie ins Bett. Mann, das war knapp. BEINAHE ein Buch verkauft! So hat er sich zum letzten Mal beim Spiel Deutschland-Brasilien gefühlt. Er war allerdings Brasilien, aber die Stimmung im Stadion, die Musik, die tanzenden Leute, fast wie bei Olympia! So ein Tag, so wunderschön … Aber morgen ist ein neuer Tag. Morgen ist ganz bestimmt die Printausgabe verfügbar. Und vielleicht, ganz vielleicht kauft ein einziger Mensch … Nein, seine Träume soll man für sich behalten, denkt sich der Selfie und schnüffelt versonnen am Nutellaglas unter seinem Kopfkissen.

Schreibtipps für Profis, Wannabes und Weihnachtsgeschädigte

  1. Heizung im Zimmer abdrehen: Nachts ist es nicht nur kälter als draußen, sondern kälter ist besser für 1 Schreibflow vong Stil her.
  2.  Rollladen (ja, mit drei l!) runter: Wenn ich noch einmal meine Nachbarin sehe, wie sie topgestylt vom Einkaufen kommt, natürlich an ALLES gedacht hat, noch dazu gute Laune versprüht und ihr dichtes glänzendes Haar in den Nacken wirft, dreh ich dorsch!
  3.  Kostenlose Freedom App installieren: Internet aus, Facebook aus, alles aus. Gute Laune auch aus. Naja, hab ja noch mein Smartphone.
  4. Kleine Hunde  auf den Füßen deponieren, zwecks Warmhaltens.
  5. Nutella.
  6. Nicht nach den Verkaufszahlen gucken! Das deprimiert nur!
  7. Listen anfertigen: Liste 1: Abendkleider, die man bei der Nobelpreis-Verleihung tragen könnte. Liste 2: Emailadressen von ehemaligen Mitschülern, denen man versehentlich ein Foto davon senden könnte. Liste 3: 12.666 Einkaufslisten für 6.986.892 Lebensmittel, die alle überlebenswichtig sind und ohne die man UNMÖGLICH Weihnachten feiern kann. Listen nach Anfertigung sofort verlieren und den Rest des Tages suchen.
  8. Zwischendurch schnell mal ein paar Sätze schreiben, gibt vom Feeling her ein besseres Gefühl, so rein gefühlsmäßig.
  9. Über Lothar Matthäus nachdenken. Weiß  nicht warum, aber dann fühle ich mich immer besser.
  10. Wenn Sie jetzt sagen, das sind ja keine echten Schreibtipps und wegen Ihnen habe ich jetzt zehn Sekunden meines Lebens verschwendet:  stimmt.

Jippieh, die Printausgabe ist da!

Wie sich geneigte Leser meines Blogs denken können, geht es natürlich um „Tanzt, ihr Hipster!“, das jetzt auch als Print vorliegt. Und das rechtzeitig vor Weihnachten, dem schönsten aller Geschenkfeste, so dass ganz Deutschland mit diesem Buch überschwemmt werden kann! *träum

Überschwemme auch du!

Danke, Christian! Genauer gesagt: tausend Dank! Ohne deine Hilfe würde ich wahrscheinlich immer noch vor meinem Create Space Account sitzen und leise fluchen. „Wie geht das? Wo muss ich? Was? Verdammte Axt! Oh, nein! Wie sieht das denn jetzt aus?! Oh, neeeee! Ich kann das einfach niiiiiiiiicht!“

Hier noch ein supisüßes Foto, das rein gar nichts mit Werbung zu tun hat:

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Ich freu mich total!  Eure Liv!