Allgemein, Schreibkram

Ho-ho-ho, Mr Christmas ist wieder da!

… und er hat seinen Cousin Matt mitgebracht. Ebenfalls dabei: Smilla Smolland, eine süße schwedische Nanny, und die drei Getreuen Caspar, Mel und Bailey. Ferner nehmen Teil: ein verrücktes Filmteam, eine Taschenlampe und ein Schrank. 😉

Das alles und noch viel mehr spielt in der wunderbar verschneiten Kulisse von Snowhill, wenige Tage vor Weihnachten. Darum auch der Titel „Kiss me in Snowhill: Mr Christmas in Love“.
Lasst euch von Familie Christmas in eine romantisch-lustig-gefühlvolle Weihnachtsstimmung versetzen, ihr werdet es gewiss nicht bereuen. *hihi
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Ein besonderes Augenmerk solltet ihr auf das wunderschöne Cover richten, das Torsten von Buchgewand erstellt hat. Alle Credits an dich, Torsten! 🙂 Dankeschön, dass du meine eher unklar formulierten Wünsche in eine wunderbare und kraftvolle Bildersprache umsetzen kannst! 🙂
Er hat auch Mr Christmas von letztem Jahr wunderschön neu eingekleidet:
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Ich hoffe, ihr seid ebenso schockverliebt in diese Cover wie ich. 😉

Ich wünsche euch viel Spaß mit meinem neuen Roman. Anregungen, Freudenbezeigungen und Jubelrufe gerne in die Kommentare! 😉 Oder schreibt mir eine E-Mail, ich liebe es, wenn ihr mir schreibt.
Alles Liebe Eure Liv

Allgemein

Hot & Saint: 100 Tage ohne Sex

Es hat ein bisschen gedauert, aber darum ist sie umso schöner geworden: meine neue romantische Komödie „Hot & Saint: 100 Tage ohne Sex“. Wie stets aus meiner Feder witzig, spannend, erotisch, frech, wiederum witzig und ziemlich überraschend. Ihr kennt es. 😉
Im Mittelpunkt steht der sexsüchtige Jacob, der mehr Kerben in der Bettkante hat als die Queen Teetassen in ihrem Schrank. Von seiner Familie nach London verbannt, soll er bei der strengen Therapeutin Dr Danes einen Sexentzug machen. Und das von jetzt auf gleich. Wenn ihr jetzt denkt: Das KANN doch nicht gutgehen! Tja, da könntet ihr recht haben … 😉
Und wenn ihr dann denkt: Was um HIMMELS WILLEN tut Frau Maxx diesem armen Kerl nur alles an?!
Ach, fast nichts … 😉
Aber lest selbst, wie Jacob als moderner Sancho Pansa gegen erotische Windmühlen und britische Miniröcke kämpft und nicht aufgibt. Denn es steht sehr viel auf dem Spiel.
Wie gut, dass seine neue Assistentin Emma sehr, sehr hässlich ist und somit keinerlei Gefahr für ihn darstellt …
Viel Spaß mit diesem ungleichen Pärchen, reichlich Situationskomik, seltsamen Scherzen und fast null Sex, ich schwöre!
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UPDATE: Hot & Saint sind in die Top 100 der Amazon Charts eingezogen!
Ein dickes Dankeschön an alle meine Leserinnen und Leser! Ich freue mich! 🙂

Lovely & Keen, Schreibkram

Was Autoren so machen, wenn sie einen Roman beendet und veröffentlicht haben

Tja, lockerlässig gehen sie hin und schreiben einfach den nächsten.
Ende der Geschichte.

»Prust!« MacGyver, mein geheimer Schreibbuddy und Motivationstrainer, schlägt sich vor Lachen auf die Schenkel. »Als wäre es so einfach!«
»Oh ja, das ist es auch«, behaupte ich. »Total einfach.«
»Das glaubt dir eh niemand. Warum erzählst du deinen Lesern nicht gleich die ganze Wahrheit?«
»Welche Wahrheit denn?« Ich lache ein wenig angestrengt.
Er beugt sich nach vorne und zwickt in den kleinen Rettungsring über meinem Hosenbund. »Na, darüber zum Beispiel!«
»Pfoten weg! Na und? Eine lächerliche Zunahme von fünf Kilo. Für 500 Seiten ist das völlig okay! Durchschriebene Nächte, der Buchsatz klappte nicht, das Cover sah beschissen aus, und der Designer antwortete nicht mehr, also musste ich das auch noch selbst machen, dann klemmte die X-Taste an meinem Laptop – was bleibt einem denn da sonst noch übrig, außer Schokolade?!«
»Verstehe.« Er nickt freundlich. »Pro Seite eine Zunahme von zehn Gramm ist ja nicht so viel. Ich meine, bei weiteren 1000 Seiten wären das ja nur …«
»Hundert Gramm?«, sage ich hoffnungsvoll.
»Nein, zehn Kilo.« Er lacht. »Aber auch nicht weiter schlimm. Denn deine Leserinnen sehen dich ja nicht …«
»Was?«, quietsche ich.
Aber ich sehe sie, ganz deutlich. Die Vision in seinen Augen, in der ich 500 Kilo wiege und sämtliche Schreibtischstühle unter mir zusammenbrechen. Woraufhin ich zu Boden falle, nicht mehr aufstehen kann und 100 Feuerwehrleute mich aufsammeln müssen. Und jeder einzelne von ihnen erleidet ein Bandscheibenvorfall und verklagt mich.
Aber mir macht das alles nichts aus. Denn ich liege in meiner zehn mal zehn Meter Spezialbadewanne, die bis zum Anschlag gefüllt ist mit auf 37 Grad Körpertemperatur angewärmter Schokolade, höre Hip-Hop und schlürfe ab und zu ein Schlückchen mit meinem Strohhalm.
»Äh, nun ja«, lenkt er ein. »Ich wollte sagen, sie legen Wert auf deine Bücher und nicht auf deine …« Er brummt etwas vor sich hin, was verdächtig nach „entgleiste Modelmaße“ klingt. »Wobei es auch Autoren gibt, die ein straffes Fitnessprogramm …«
»Bleib mir bloß mit Murakami weg!«, rufe ich. »Ich kenne sein Buch „Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede“! Der Typ läuft jeden Tag einen Marathon. Selbst bei 40 Grad im Schatten! Wie soll ich das denn noch schaffen, zusätzlich zu all dem anderen Kram?! Mein Tag hat nur 24 Stunden!«
»Tja«, sagt MacGyver lapidar. »Murakamis Tag hat auch nur 24 Stunden.«
»Ach ja? Da bin ich mir nicht so sicher!« Hektisch krame ich in meinem Schreibtisch nach Schokolade. Bei Stress brauche ich die volle Dröhnung.
»Liv, hast du dir denn jetzt überlegt, ob du die neuen Sachen unter einem neuen Pseudonym veröffentlichst und ob die sie umschreibst, von der dritten Person in die erste, weil das ja so in ist?«
»Nein.«
»Du denkst seit Tagen darüber nach, nein, seit Wochen!« Er wirft theatralisch die Arme hoch. »Irgendwann musst du dich entscheiden!«
»Hmm.« Nicht mal in meinem SOS-Notversteck ist noch Schokolade?! Verdammt, der Tag ist gelaufen …
»Und hast du jetzt endlich damit aufgehört, die Rezensentin zu stalken, die dir eine drei Sterne-Bewertung …«
»Nein! Äh, ja! Natürlich. Ich habe nur versucht, ihre Adresse herauszufinden, damit ich ihr Blumen schicken kann. Und Pralinen.«
MacGyver bekommt vor Lachen keine Luft mehr. Erst nach Minuten kann er wieder sprechen: »Und eine Voodoo-Puppe?«
»Nein, die verschenkt man nicht, sondern die behält man selbst. Falls man denn eine hat.« Ich luge unauffällig in die Schublade, in der das kleine süße Püppchen schon bereit liegt. Es trägt ein lila Kleidchen, ein pinkes Kopftuch, hat rote Apfelbäckchen aufgemalt und sieht einfach entzückend aus. Daneben warten schon Hunderte von Nadeln, mit denen es bald gespickt wird wie ein fetter Weihnachtsbraten.
»Komm drüber weg!«, sagt MacGyver streng. »Wenn du negative Kritik nicht aushalten kannst, schreib für eine deiner zahlreichen Schubladen. Wenn denn Platz darin ist und sie nicht gerade vor Schokolade überquellen.«
»Ja, ich weiß. War auch nur ein Scherz.« Keine Nadeln. Keine Verwünschungen. Und den Fluch, den ich auf Verfluchen-leicht-gemacht dot com in den Warenkorb gelegt habe, werde ich wieder abbestellen. Bin ja schließlich erwachsen.
»Tja, wie dem auch sei …« Er kratzt sich nachdenklich am Kopf. »Wenn du nicht bald etwas Neues nachlegst, gerätst du wieder in Vergessenheit und dein kleiner Stern sinkt schneller als du …«
»Schokolade essen kannst?« Ha, was für ein Glück! In der hintersten Schublade habe ich noch einen Rest Vollmilch-Nuss aufgestöbert. Ablaufdatum Juli 2016. »Die ist bestimmt noch gut«, murmele ich. »Man soll es mit diesen Mindesthaltbarkeitsdaten auch nicht so übertreiben.« Die Schokolade verschwindet in meinem Mund.
»Nein, als du schreiben kannst, Liv! Herrgott!«

Allgemein, Schreibkram

Oh, là, là! Weltpremiere! Lovely & Keen!

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus!
Ich freue mich total, dass in Kürze mein neues Buchbaby an den Start geht:
„Lovely & Keen. Tausend Küsse auf deine Haut.“
– eine romantische Komödie mit sinnlichen Elementen.
Mit anderen Worten: der Roman, der so schön ‚at geprickelt in mein‘ Bauchnabel und in mein‘ Zwersche-Fell.
Glaubst du nicht? Klickst du hier:
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Allgemein, Schreibkram

Zehn Variationen einer Szene

Manche Schreiber haben Probleme damit, einfache Szenen interessant zu gestalten. Hier einige Vorschläge, wie man auch langweilige Szenen zu einem Knaller macht.
Ausgangspunkt: Jack, Bürosachbearbeiter, geht durch den Raum und nimmt sich eine Tasse Kaffee.

1. Pragmatisch: Jack ging zur Kaffeemaschine und goss sich eine Tasse Kaffee ein.
2. Mathematisch-artistisch: Jack trat vorsichtig auf den Teppich, bemüht, keine der Linien zu berühren, die das grässliche Muster leider zuhauf aufwies. In einem Winkel von 90 Grad setzte er den einen Fuß in das ockergelbe Quadrat, dann den zweiten im Abstand von 67,4 Zentimeter in das lila Dreieck. Er nahm etwas Schwung, platzierte seine Hände in die roten Kreise, wirbelte die Beine in die Luft, ging leicht ins Hohlkreuz, senkte das rechte Bein im 95 Grad Winkel nach unten und gerade, als er mit dem Fuß die Bedientaste auslösen wollte, betrat sein Chef den Raum: „Meine Güte, Jack. Können Sie sich nicht Kaffee nehmen wie andere Leute auch?“
3. Chaotisch: Jack ging zur Kaffeemaschine, blieb mit dem Absatz am Teppich hängen, prallte gegen den Schreibtisch, von dort gegen den Stuhl, wurde gegen den pinken Sitzball geschleudert, den sein neuer Kollege mitgebracht hatte, weil er an einem Bandscheibenvorfall litt, federte drei Mal von diesem ab (vom Ball, nicht vom Kollegen), wurde von einer Windbö erfasst und verschwand durch das geöffnete Fenster.
4. Titanic: Jack steuerte die Kaffeemaschine an, als er den Ruf „Eisberg voraus!“ vernahm. Prompt verhakte er sich mit dem Gürtel an der Türklinke, riss die Tür aus den Angeln und krachte mit ihr in das eisig kalte Wasser. „Wir werden alle sterben!“, schrie er. „Was für ein Glück, dass ich auf dieser Tür liege!“ Da schwamm Rose an ihm vorbei: „Jack-Schatzi, ich erfriere! Es passen auch zwei Leute auf diese Tür.“ „Ach, jetzt auf einmal, Rose? Das hättest du dir früher überlegen sollen.“
5. Superman: Jack hypnotisierte die Kaffeemaschine, worauf sie ihm einen Cappuccino mit extra viel Schaum zauberte. Als er die Tasse ansetzte, vernahm er den Hilfeschrei einer Frau, die seit Stunden erfolglos versuchte, rückwärts einzuparken. Sofort riss er sich das Hemd vom Körper und flog aus dem Fenster. Mit dem kleinen Finger bugsierte er das 1, 5 m lange Auto in die zehn Meter lange Parklücke und bot der völlig erschöpften Frau seine Tasse an: „Käffchen, meine Liebe?“
6. Shakespeare: Jack schlich zum Schreibtisch seines neuen Kollegen aus dem Hause Capulet, in der Hand eine Tasse vergifteten Kaffees, als die bezaubernde Julia das Büro  betrat. Gebannt von ihrer Schönheit hielt er ihr die Tasse hin. „Oh, Julia!“ „Oh, Jack! Oh, Kaffee! Vielen Dank.“ Sie trank die Tasse aus, bevor er einschreiten konnte und fiel tot zu Boden. Verzweifelt aß er die Tasse und starb an inneren Blutungen.
7. Facebook: Jack tänzelte geschmeidigen Schrittes zur Kaffeemaschine, als er plötzlich über 780 neue Freundschaftsanfragen, 47 Porno-Tanten und drei Videos mit lachenden Hündchen im Bademantel stolperte, mit dem Kopf auf den Tisch aufschlug, während sein neuer Kollege dies hämisch lachend filmte und bei Facebook einstellte, woraufhin Jack alle seine 4999 Freunde verlor und sich schamgebeugt löschte.
8. Mr Grey: Zufrieden betrachtete Jack, gehüllt in einen 70.000 Dollar-Anzug, seine neue Kaffeemaschine aus purem Gold, die im Glanz der extra installierten Morgensonne erstrahlte, was ihn täglich 5.000.000 Dollar kostete. „Gibs mir, Baby, ein Frappuccino spezial.“ Er lachte heiser, während sein Schwanz zu einem Ofenrohr anschwoll. Doch da leuchtete es auf: „Bohnen nachfüllen!“ Mit zusammengebissenen Zähnen zerrte er den Gürtel aus Krokodilsleder aus seiner Hose. „Du verweigerst dich? Ich werde dich lehren, besser zu gehorchen!“
9. Liebe auf den ersten Blick: Jack ging zur nagelneuen Kaffeemaschine. Sie sah wunderschön aus, so herrlich weiß, mit blinkenden Bedienfeldern. Er fühlte plötzlich eine tiefgehende seelische Erschütterung, sein Herz öffnete sich, Engelein jauchzten und jubilierten. War das Liebe, diese Himmelsmacht, die er so noch nie zuvor empfunden hatte? Demütig fiel er vor der Maschine auf die Knie. „Du bist die, auf die ich immer gewartet habe.“ Er schlug die Hände vors Gesicht und weinte ergriffen. Da betrat sein Chef den Raum. „Menschenskinder, Jack. Auch wenn heute Montag ist, kein Grund sich so aufzuführen.“
10. Frankenstein: Jack streckte seine vernarbten Hände nach der unschuldigen Kaffeemaschine aus. Sein Gesicht, eine Fratze aus zusammengetackerten Fleischstücken und Metzgersresten, verzerrte sich. „Der Meister liebt dich über alles. Und darum …“
Da scholl das fröhliche Pfeifen seines Chefs durch die Gänge. „Ja, wo ist sie denn, meine über alles geliebte Kaffeemaschine?“, gurrte dieser.
Jack griff zu, seine Stahlhände ließen die Maschine wie Wachs in seinen Händen schmelzen, ein letztes Röcheln und sie war tot. In diesem Moment riss sein Chef die Tür auf, das Lächeln auf seinem Gesicht verwandelte sich zu einer Maske des Entsetzens:  „Was hast du getan, du Bestie? Ich habe ein Monster erschaffen!“

„Na, Liv?!“ MacGyver steht plötzlich hinter mir. „Lenken wir uns mal wieder vom Beenden wirklich wichtiger Dinge ab? Und schreiben Unsinn ins Internet?“
„Äh, nein. Nicht die Bohne.“